Eines der größten Seefahrtabenteuer aller Zeiten erwacht nun
zu neuem Leben...
Das TAHITI-BOUNTY Projekt
Ziel des Projekts ist es, mit einer neuen, nach den Originalplänen
gebauten BOUNTY in der paradiesischen Inselwelt um TAHITI wie vor 200 Jahren
Segel zu setzen und auf große Fahrt zu gehen.
Initiator:
BOUNTY Projekt Management GmbH
Kirchstraße 110
46539 Dinslaken
Tel. 02064 - 826245
Fax 02064 - 829718
bountyclub@aol.com
Informationsstand 30.12.2004
Die Unternehmensidee
Die weltberühmte Meuterei auf der BOUNTY ist ein historisches Ereignis,
das als eines der größten Abenteuer in die Geschichte der Seefahrt
einging. Seit über zweihundert Jahren sind die Menschen in aller Welt
fasziniert von der BOUNTY, die den Stoff lieferte für Tausende von
Büchern und fünf Kinofilme mit den bekanntesten Schauspielern
ihrer Zeit. Die BOUNTY wurde somit zum wohl bekanntesten Segelschiff der
Welt.
Tahiti bekam Bountyinsbesondere
durch die Geschichte der Meuterei auf der BOUNTY einen besonderen Mythos,
und belebt heute weit mehr als andere Inselgruppen im Südpazifik den
Traum vom Südseeparadies. Das TAHITI BOUNTY Projekt bildet nun die
perfekte Symbiose aus dem berühmten BOUNTY-Abenteuer und dem paradiesischen
BountyReiseziel Tahiti. Eine
Kreuzfahrt mit der TAHITI BOUNTY in der Inselwelt Französisch Polynesiens
lässt die Geschichte wieder lebendig werden Bountyund
ist eine konkurrenzlose Attraktion auf höchstem Niveau.
Die Zielregion
Tahiti, die "Perle der Südsee", erfreut sich seit Beginn
der 60er Jahre kontinuierlicBountyh
steigender Tourismuszahlen. Jährlich locken die spektakuläre Landschaft,
das angenehme Klima, die mystische Vergangenheit und die sprichwörtliche
Gastfreundschaft der Einheimischen etwa 200.000 Besucher aus aller WeBountylt
an, insbesondere aus Europa, Japan und den USA. Die Attraktivität dieses
Südseeparadieses machte Tahiti, zu Bountydenen
auch die Inseln mit den klangvollen Namen Moorea und Bora Bora gehören,
zu einer der exclusivsten Reisedestinationen der Welt.
Der Markt
Der enorme Bekanntheitsgrad der Geschichte der Meuterei in aller Welt, der
historische Bezug des Schiffes zu Tahiti und die Romantik eines Segelschiffs
aus dem 18. Jahrhundert weckt die Sehnsucht nach einer Reise mit der TAHITI
BOUNTY nicht nur in vielen Touristen, sondern auch Einheimischen, denn es
gibt in Französisch Polynesien mit seinen 250.000 Einwohnern anders
als in anderen Regionen des Pazifiks einen ausgeprägten Lokaltouris-mus.
Der großen lokalen und internationalen Nachfrage steht ein nur begrenztes
Angebot gegenüber, denn die neue BOUNTY hat im Gegensatz zu den üblichen
Kreuzfahrtschiffen, die in den letzten Jahren verstärkt in den Inseln
Tahitis verkehren, mit lediglich 12 Kabinen für 24 Passagiere eine
deutlich geringe BountyBordkapazität
als die schwimmenden Hotels aus Stahl. Die TAHITI BOUNTY ist in ihrer Art
und Größe im Südpazifik konkurrenzlos, und in BountyAnbetracht
des Nachfrageüberhangs ist von einem hohen Grad der Auslastung über
das ganze Jahr auszugehen.
BOUNTY Aktivitäten
Vom Liegeplatz an zentralster Stelle im Hafen von Papeete, der Hauptstadt
Tahitis aus startet die unter englischer Pazifik
Flagge fahrende neue BOUNTY ihre Reiseaktivitäten mit einem umfangreichen
Spektrum von Zielen. Der historische Ankerplatz der BOUNTY William Bligh´s
Bountyin der Matavai-Bucht
wird als Anlaufpunkt für BountyHalbtagsfahrten
genutzt, während die Cooks-Bay auf Moorea und Tetiaroa, das Privatatoll
des Schauspielers Marlon Brando, Ziele für Tagestouren darstellen.
Mehrtagestörns führen durch die Welt der Gesellschaftsinseln bis
nach Bora Bora, und das Highlight des Jahres bildet Bountyeine
Fahrt der TAHITI BOUNTY Bountynach
Pitcairn, der 2.200 km südöstlich von Tahiti gelegenen Insel,
auf der die Nachfahren der Meuterer heute noch äußerst abgeschieden
leben. Neben dem planmäßigen Reisebetrieb kann die TAHITI BOUNTY
bei entsprechender Nachfrage auch an Personen aus Politik und Wirtschaft
verchartert werden. Zwischen den Reisetagen stellt die TAHITI BOUNTY am
Hafenboulevard eine erstklassige Touristenattraktion dar und bietet eine
Reihe von Dockside-Aktivitäten vom Schiffsbesuch über gastronomische
Angebote von Schiffsrestaurant und -Bar bis hin zum Betrieb einer BOUNTY
Boutique, in der die verschiedensten Souvenirs angeboten werden.
Die neue BOUNTY
Mit einer Länge von 40 m an Deck und einer Breite von 10 m wird die
neue BOUNTY deutlich größer als ihr Urahn, so wie auch die Menschen
von heute größer sind als vor mehr als zweihundert Jahren. Die
äußere Gestaltung der TAHITI BOUNTY entspricht, so weit es die
Sicherheitsvorschriften zulassen, absolut dem Erscheinungsbild des historischen
Originals. Hinter dieser optischen Kulisse verbirgt sich ein den heutigen
Bedürfnissen und dem Verwendungszweck entsprechendes Inneres. Die Passagiere
erwarten an Bord zwei klimatisierte Passagierdecks, die ganz im Stil des
18. Jahrhunderts mit hochwertigen Holzvertäfelungen und Lederbezügen
ausgestaltet sind. Während mittschiffs, wo sich im Originalschiff das
Mannschaftsquartier befand eine entsprechend rustikale Cocktailbar untergebracht
ist, findet sich im Heck - der "Kapitänskabine" - ein feinerer
Restaurantbereich. Die zwölf Zweibettkabinen sind komfortabel ausgestattet
und verfügen über ein privates Bad, in dem ausschließlich
edle Materialien verarbeitet werden.
Der Schiffrumpf wird unterhalb der Wasserlinie strömungsgünstig
optimiert und in moderner Bauweise formverleimt aus ausgewählten Hölzern
der Sibirischen Lärche erstellt. Neben den 18 Segeln erhält die
TAHITI BOUNTY zwei Dieselmaschinen als Hilfsantrieb sowie ein Bugstrahlruder,
um das rund 700 Tonnen verdrängende Schiff auch im engen Hafenbecken
von Papeete exakt manövrieren zu können.
Der Konstrukteur
Erste Konzeptzeichnungen für das neue Schiff wurden auf der Basis von
Originalzeichnungen aus dem National Maritime Museum in London und ergänzenden
Detailzeichnungen des Kanadiers John McKay von Herrn Prof. Dipl.-Ing. H.-Dieter
Scharping aus Husby bei Flensburg erstellt. Herr Prof. Scharping ist seit
vielen Jahren im Yachtbau tätig und arbeitete nach seinem Studium auf
mehreren großen Werften, zuletzt in leitender Position bei Blohm &
Voss. Seit 1971 ist Herr Prof. Scharping selbständig als Yachtkonstrukteur,
Gutachter, Berater und vereidigter Sachverständiger tätig. An
der Hochschule für Technik in Bremen erhielt er eine Professur für
Yachtkonstruktion und Yachtbau und veröffentlichte seine Erfahrungen
auch in einem Buch, das im Delius Klasing Verlag erschien.
Mit der Erstellung der detaillierten Konstruktionszeichnungen soll der international
bekannte Schiffsdesigner Tony Castro aus Southampton, England, beauftragt
werden. Tony Castro arbeitet seit Jahren für namhafte Werften wie JONGERT,
und hat mit der TENACIOUS seine Kompetenz im Bereich auch größerer
Passagierschiffe unter Beweis gestellt. Die im Jahr 2000 in Betrieb genommene
TENACIOUS ist in der gleichen Bauweise wie die geplante TAHITI BOUNTY entstanden,
und war mit einer Länge von 50 m an Deck das größte Holzschiff,
das in England in den letzten 100 Jahren gebaut wurde.
Die Werft
Für den Bau der TAHITI BOUNTY besteht ein Vorvertrag mit der navcon
naval consulting GmbH in Peenemünde auf der Insel Usedom. Der Geschäftsführer
der Werft, Detlev Löll, ist gelernter Stahlschiffbauer und Bootsbaumeister
und wie Herr Prof. Scharping angesehenes Mitglied in einer Vielzahl maritimer
Verbände. Die navcon Werft hat sich spezialisiert auf das Segment Segelschiffe
ab 30 m Länge, und machte sich international einen Namen im Bereich
der Großtaklerei. Sie lieferte unter anderem die Takelagen für
die Kreuzfahrtschiffe "SEA CLOUD II" und "LILI MARLEEN"
sowie das Segelschulschiff "GORCH FOCK". Detlev Löll und
seine Mitarbeiter sind darüber hinaus auch als Restaurator von Museumsschiffen
wie der "SEUTE DEERN" und "RICKMER RICKMERS" tätig
gewesen, und mit dem Dreimaster "DUNBRODY", einem der BOUNTY ähnlichen
Segelschiff, das in Irland im Auftrag des John F. Kennedy Trusts fertig
gestellt wurde, bewies die navcon Werft ihre Fähigkeiten und Flexibilität
auch auf internationaler Ebene.
Der Baustandort
Die TAHITI BOUNTY kann in einer neuen Werfthalle der navcon GmbH in Peenemünde
auf der Insel Usedom gebaut werden, wo Besucher im Rahmen einer "Gläsernen
Werft" während der mehr als zwei Jahre andauernden Bauphase die
Entstehung des Schiffes verfolgen können. Eine in der benachbarten
Halle untergebrachte BOUNTY historische Ausstellung vermittelt Hintergrundwissen
über die Geschichte der Meuterei und informiert über das TAHITI
BOUNTY Projekt. In Verbindung mit einer Südsee-Gastronomie und einem
Souvenirshop bildet der Werft- und Ausstellungsbesuch ein wesentliches Element
des Marketings mit der Zielsetzung, aus dem Strom von mehr als 500.000 zu
erwartenden Besuchern am Standort des Schiffsbaus zukünftige Reisegäste
zu gewinnen.
Alternative Standort werden zurzeit noch überprüft. Insbesondere
besteht auch in Duisburg die Möglichkeit, im Ballungszentrum Ruhrgebiet
mit dem Bau der BOUNTY neue Impulse zu setzen.
Auch wenn bei der Wahl des Standortes der Aspekt der Gläsernen Werft
eine wichtige Rolle spielt, steht der eigentliche Bau des Schiffes im Mittelpunkt
der Betrachtungen. Die Kompetenz der Werft und die Qualität der Arbeit
sind unter Berücksichtigung der veranschlagten Baukosten und der möglichen
touristischen Effekte die entscheidenden Faktoren für die endgültige
Beauftragung der Werft.
Der Initiator
Für das Projektmarketing, zu dem auch Berichte in Druckmedien, Radio
und Fernsehen sowie eine umfangreiche Internet-Präsenz gehören
werden, ist die BOUNTY Projekt Management GmbH zuständig, die gleichzeitig
Initiator und Koordinator des gesamten Projekts ist. Die BOUNTY Projekt
Management GmbH wurde Ende 2002 von dem Verkehrsingenieur Joachim Pohnke
gegründet, der damit nach einer mehrjährigen Vorbereitungszeit
begonnen hat, die 1998 entstandene Idee, eine BOUNTY nach Tahiti zu bringen,
in die Tat umzusetzen. Der Weg zur Realisierung des Vorhabens hat sich über
die Jahre entwickelt. Hierzu bedurfte es einer Vielzahl von Kontakten und
Gesprächen, Ratschlägen, Beurteilungen und Gutachten. Heute stehen
dem Projekt auf internationaler Ebene eine Vielzahl von Spezialisten beratend
zur Seite.
Die Investitionskosten
Die Investitionskosten für die Erstellung der TAHITI BOUNTY bis zur
Inbetriebnahme des Schiffes in der Südsee betragen unter Berücksichtigung
eines 5 % igen Sicherheitszuschlags EUR. In diesen Kosten sind nicht nur
die Beauftragung der Werft mit dem Schiffsbau und die Erstellung der Konstruktionspläne
durch Tony Castro berücksichtigt, sondern auch sämtliche Nebenkosten
von den Geldbeschaffungskosten, während der Bauphase anfallenden Darlehenszinsen
über Kosten der Verwaltung und des Projektmarketings bis hin zur Einfuhr
des Schiffes in Französisch Polynesien.
Die Wirtschaftlichkeit
Die Einnahmen aus dem Betrieb der TAHITI BOUNTY als außergewöhnlichem
und einzig-artigem Ausflugs- und Kreuzfahrtschiff variieren je nach dem
Spektrum der Aktivitäten. Die maximalen Einnahmen, die sich an Spitzentagen
aus einer Kombination von Fahrten mit Übernachtungsgästen und
der Durchführung von Tagesausflügen erzielen lassen, liegen bei
über EUR / Tag.
Die Kostendeckung ergibt sich bei einer Betriebszeit von 344 Tagen / Jahr
und einer durchschnittlichen Auslastung von 60% .
Eines der größten Seefahrtabenteuer aller Zeiten erwacht nun
zu neuem Leben...
Das TAHITI-BOUNTY Projekt
Ziel des Projekts ist es, mit einer neuen, nach den Originalplänen
gebauten BOUNTY in der paradiesischen Inselwelt um TAHITI wie vor 200 Jahren
Segel zu setzen und auf große Fahrt zu gehen.
Initiator:
BOUNTY Projekt Management GmbH
Kirchstraße 110
46539 Dinslaken
Tel. 02064 - 826245
Fax 02064 - 829718
bountyclub@aol.com
Informationsstand 30.12.2004
Die Unternehmensidee
Die weltberühmte Meuterei auf der BOUNTY ist ein historisches Ereignis,
das als eines der größten Abenteuer in die Geschichte der Seefahrt
einging. Seit über zweihundert Jahren sind die Menschen in aller Welt
fasziniert von der BOUNTY, die den Stoff lieferte für Tausende von
Büchern und fünf Kinofilme mit den bekanntesten Schauspielern
ihrer Zeit. Die BOUNTY wurde somit zum wohl bekanntesten Segelschiff der
Welt.
Tahiti bekam Bountyinsbesondere
durch die Geschichte der Meuterei auf der BOUNTY einen besonderen Mythos,
und belebt heute weit mehr als andere Inselgruppen im Südpazifik den
Traum vom Südseeparadies. Das TAHITI BOUNTY Projekt bildet nun die
perfekte Symbiose aus dem berühmten BOUNTY-Abenteuer und dem paradiesischen
BountyReiseziel Tahiti. Eine
Kreuzfahrt mit der TAHITI BOUNTY in der Inselwelt Französisch Polynesiens
lässt die Geschichte wieder lebendig werden Bountyund
ist eine konkurrenzlose Attraktion auf höchstem Niveau.
Die Zielregion
Tahiti, die "Perle der Südsee", erfreut sich seit Beginn
der 60er Jahre kontinuierlicBountyh
steigender Tourismuszahlen. Jährlich locken die spektakuläre Landschaft,
das angenehme Klima, die mystische Vergangenheit und die sprichwörtliche
Gastfreundschaft der Einheimischen etwa 200.000 Besucher aus aller WeBountylt
an, insbesondere aus Europa, Japan und den USA. Die Attraktivität dieses
Südseeparadieses machte Tahiti, zu Bountydenen
auch die Inseln mit den klangvollen Namen Moorea und Bora Bora gehören,
zu einer der exclusivsten Reisedestinationen der Welt.
Der Markt
Der enorme Bekanntheitsgrad der Geschichte der Meuterei in aller Welt, der
historische Bezug des Schiffes zu Tahiti und die Romantik eines Segelschiffs
aus dem 18. Jahrhundert weckt die Sehnsucht nach einer Reise mit der TAHITI
BOUNTY nicht nur in vielen Touristen, sondern auch Einheimischen, denn es
gibt in Französisch Polynesien mit seinen 250.000 Einwohnern anders
als in anderen Regionen des Pazifiks einen ausgeprägten Lokaltouris-mus.
Der großen lokalen und internationalen Nachfrage steht ein nur begrenztes
Angebot gegenüber, denn die neue BOUNTY hat im Gegensatz zu den üblichen
Kreuzfahrtschiffen, die in den letzten Jahren verstärkt in den Inseln
Tahitis verkehren, mit lediglich 12 Kabinen für 24 Passagiere eine
deutlich geringe BountyBordkapazität
als die schwimmenden Hotels aus Stahl. Die TAHITI BOUNTY ist in ihrer Art
und Größe im Südpazifik konkurrenzlos, und in BountyAnbetracht
des Nachfrageüberhangs ist von einem hohen Grad der Auslastung über
das ganze Jahr auszugehen.
BOUNTY Aktivitäten
Vom Liegeplatz an zentralster Stelle im Hafen von Papeete, der Hauptstadt
Tahitis aus startet die unter englischer Pazifik
Flagge fahrende neue BOUNTY ihre Reiseaktivitäten mit einem umfangreichen
Spektrum von Zielen. Der historische Ankerplatz der BOUNTY William Bligh´s
Bountyin der Matavai-Bucht
wird als Anlaufpunkt für BountyHalbtagsfahrten
genutzt, während die Cooks-Bay auf Moorea und Tetiaroa, das Privatatoll
des Schauspielers Marlon Brando, Ziele für Tagestouren darstellen.
Mehrtagestörns führen durch die Welt der Gesellschaftsinseln bis
nach Bora Bora, und das Highlight des Jahres bildet Bountyeine
Fahrt der TAHITI BOUNTY Bountynach
Pitcairn, der 2.200 km südöstlich von Tahiti gelegenen Insel,
auf der die Nachfahren der Meuterer heute noch äußerst abgeschieden
leben. Neben dem planmäßigen Reisebetrieb kann die TAHITI BOUNTY
bei entsprechender Nachfrage auch an Personen aus Politik und Wirtschaft
verchartert werden. Zwischen den Reisetagen stellt die TAHITI BOUNTY am
Hafenboulevard eine erstklassige Touristenattraktion dar und bietet eine
Reihe von Dockside-Aktivitäten vom Schiffsbesuch über gastronomische
Angebote von Schiffsrestaurant und -Bar bis hin zum Betrieb einer BOUNTY
Boutique, in der die verschiedensten Souvenirs angeboten werden.
Die neue BOUNTY
Mit einer Länge von 40 m an Deck und einer Breite von 10 m wird die
neue BOUNTY deutlich größer als ihr Urahn, so wie auch die Menschen
von heute größer sind als vor mehr als zweihundert Jahren. Die
äußere Gestaltung der TAHITI BOUNTY entspricht, so weit es die
Sicherheitsvorschriften zulassen, absolut dem Erscheinungsbild des historischen
Originals. Hinter dieser optischen Kulisse verbirgt sich ein den heutigen
Bedürfnissen und dem Verwendungszweck entsprechendes Inneres. Die Passagiere
erwarten an Bord zwei klimatisierte Passagierdecks, die ganz im Stil des
18. Jahrhunderts mit hochwertigen Holzvertäfelungen und Lederbezügen
ausgestaltet sind. Während mittschiffs, wo sich im Originalschiff das
Mannschaftsquartier befand eine entsprechend rustikale Cocktailbar untergebracht
ist, findet sich im Heck - der "Kapitänskabine" - ein feinerer
Restaurantbereich. Die zwölf Zweibettkabinen sind komfortabel ausgestattet
und verfügen über ein privates Bad, in dem ausschließlich
edle Materialien verarbeitet werden.
Der Schiffrumpf wird unterhalb der Wasserlinie strömungsgünstig
optimiert und in moderner Bauweise formverleimt aus ausgewählten Hölzern
der Sibirischen Lärche erstellt. Neben den 18 Segeln erhält die
TAHITI BOUNTY zwei Dieselmaschinen als Hilfsantrieb sowie ein Bugstrahlruder,
um das rund 700 Tonnen verdrängende Schiff auch im engen Hafenbecken
von Papeete exakt manövrieren zu können.
Der Konstrukteur
Erste Konzeptzeichnungen für das neue Schiff wurden auf der Basis von
Originalzeichnungen aus dem National Maritime Museum in London und ergänzenden
Detailzeichnungen des Kanadiers John McKay von Herrn Prof. Dipl.-Ing. H.-Dieter
Scharping aus Husby bei Flensburg erstellt. Herr Prof. Scharping ist seit
vielen Jahren im Yachtbau tätig und arbeitete nach seinem Studium auf
mehreren großen Werften, zuletzt in leitender Position bei Blohm &
Voss. Seit 1971 ist Herr Prof. Scharping selbständig als Yachtkonstrukteur,
Gutachter, Berater und vereidigter Sachverständiger tätig. An
der Hochschule für Technik in Bremen erhielt er eine Professur für
Yachtkonstruktion und Yachtbau und veröffentlichte seine Erfahrungen
auch in einem Buch, das im Delius Klasing Verlag erschien.
Mit der Erstellung der detaillierten Konstruktionszeichnungen soll der international
bekannte Schiffsdesigner Tony Castro aus Southampton, England, beauftragt
werden. Tony Castro arbeitet seit Jahren für namhafte Werften wie JONGERT,
und hat mit der TENACIOUS seine Kompetenz im Bereich auch größerer
Passagierschiffe unter Beweis gestellt. Die im Jahr 2000 in Betrieb genommene
TENACIOUS ist in der gleichen Bauweise wie die geplante TAHITI BOUNTY entstanden,
und war mit einer Länge von 50 m an Deck das größte Holzschiff,
das in England in den letzten 100 Jahren gebaut wurde.
Die Werft
Für den Bau der TAHITI BOUNTY besteht ein Vorvertrag mit der navcon
naval consulting GmbH in Peenemünde auf der Insel Usedom. Der Geschäftsführer
der Werft, Detlev Löll, ist gelernter Stahlschiffbauer und Bootsbaumeister
und wie Herr Prof. Scharping angesehenes Mitglied in einer Vielzahl maritimer
Verbände. Die navcon Werft hat sich spezialisiert auf das Segment Segelschiffe
ab 30 m Länge, und machte sich international einen Namen im Bereich
der Großtaklerei. Sie lieferte unter anderem die Takelagen für
die Kreuzfahrtschiffe "SEA CLOUD II" und "LILI MARLEEN"
sowie das Segelschulschiff "GORCH FOCK". Detlev Löll und
seine Mitarbeiter sind darüber hinaus auch als Restaurator von Museumsschiffen
wie der "SEUTE DEERN" und "RICKMER RICKMERS" tätig
gewesen, und mit dem Dreimaster "DUNBRODY", einem der BOUNTY ähnlichen
Segelschiff, das in Irland im Auftrag des John F. Kennedy Trusts fertig
gestellt wurde, bewies die navcon Werft ihre Fähigkeiten und Flexibilität
auch auf internationaler Ebene.
Der Baustandort
Die TAHITI BOUNTY kann in einer neuen Werfthalle der navcon GmbH in Peenemünde
auf der Insel Usedom gebaut werden, wo Besucher im Rahmen einer "Gläsernen
Werft" während der mehr als zwei Jahre andauernden Bauphase die
Entstehung des Schiffes verfolgen können. Eine in der benachbarten
Halle untergebrachte BOUNTY historische Ausstellung vermittelt Hintergrundwissen
über die Geschichte der Meuterei und informiert über das TAHITI
BOUNTY Projekt. In Verbindung mit einer Südsee-Gastronomie und einem
Souvenirshop bildet der Werft- und Ausstellungsbesuch ein wesentliches Element
des Marketings mit der Zielsetzung, aus dem Strom von mehr als 500.000 zu
erwartenden Besuchern am Standort des Schiffsbaus zukünftige Reisegäste
zu gewinnen.
Alternative Standort werden zurzeit noch überprüft. Insbesondere
besteht auch in Duisburg die Möglichkeit, im Ballungszentrum Ruhrgebiet
mit dem Bau der BOUNTY neue Impulse zu setzen.
Auch wenn bei der Wahl des Standortes der Aspekt der Gläsernen Werft
eine wichtige Rolle spielt, steht der eigentliche Bau des Schiffes im Mittelpunkt
der Betrachtungen. Die Kompetenz der Werft und die Qualität der Arbeit
sind unter Berücksichtigung der veranschlagten Baukosten und der möglichen
touristischen Effekte die entscheidenden Faktoren für die endgültige
Beauftragung der Werft.
Der Initiator
Für das Projektmarketing, zu dem auch Berichte in Druckmedien, Radio
und Fernsehen sowie eine umfangreiche Internet-Präsenz gehören
werden, ist die BOUNTY Projekt Management GmbH zuständig, die gleichzeitig
Initiator und Koordinator des gesamten Projekts ist. Die BOUNTY Projekt
Management GmbH wurde Ende 2002 von dem Verkehrsingenieur Joachim Pohnke
gegründet, der damit nach einer mehrjährigen Vorbereitungszeit
begonnen hat, die 1998 entstandene Idee, eine BOUNTY nach Tahiti zu bringen,
in die Tat umzusetzen. Der Weg zur Realisierung des Vorhabens hat sich über
die Jahre entwickelt. Hierzu bedurfte es einer Vielzahl von Kontakten und
Gesprächen, Ratschlägen, Beurteilungen und Gutachten. Heute stehen
dem Projekt auf internationaler Ebene eine Vielzahl von Spezialisten beratend
zur Seite.
Die Investitionskosten
Die Investitionskosten für die Erstellung der TAHITI BOUNTY bis zur
Inbetriebnahme des Schiffes in der Südsee betragen unter Berücksichtigung
eines 5 % igen Sicherheitszuschlags EUR. In diesen Kosten sind nicht nur
die Beauftragung der Werft mit dem Schiffsbau und die Erstellung der Konstruktionspläne
durch Tony Castro berücksichtigt, sondern auch sämtliche Nebenkosten
von den Geldbeschaffungskosten, während der Bauphase anfallenden Darlehenszinsen
über Kosten der Verwaltung und des Projektmarketings bis hin zur Einfuhr
des Schiffes in Französisch Polynesien.
Die Wirtschaftlichkeit
Die Einnahmen aus dem Betrieb der TAHITI BOUNTY als außergewöhnlichem
und einzig-artigem Ausflugs- und Kreuzfahrtschiff variieren je nach dem
Spektrum der Aktivitäten. Die maximalen Einnahmen, die sich an Spitzentagen
aus einer Kombination von Fahrten mit Übernachtungsgästen und
der Durchführung von Tagesausflügen erzielen lassen, liegen bei
über EUR / Tag.
Die Kostendeckung ergibt sich bei einer Betriebszeit von 344 Tagen / Jahr
und einer durchschnittlichen Auslastung von 60% .